{"id":894,"date":"2026-11-08T17:02:00","date_gmt":"2026-11-08T17:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/?page_id=894"},"modified":"2026-11-08T17:32:51","modified_gmt":"2026-11-08T17:32:51","slug":"etappe-1-muenchen-wolfratshausen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/?page_id=894","title":{"rendered":"Etappe 1: M\u00fcnchen &#8211; Wolfratshausen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberblick<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom Marienplatz, dem gesch\u00e4ftigen Zentrum M\u00fcnchens, f\u00fchrt uns die erste Etappe vorbei am Deutschen Museum in die Isarauen. Auf bekannten und beliebten Wanderwegen geht es nun Richtung S\u00fcden. Durch die weitl\u00e4ufige Pupplinger Au am Zusammenfluss von Loisach und Isar erreichen wir unser Tagesziel Wolfratshausen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wegbeschreibung<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Karte_Etappe_01.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"586\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Karte_Etappe_01-586x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-941\" srcset=\"https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Karte_Etappe_01-586x1024.png 586w, https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Karte_Etappe_01-172x300.png 172w, https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Karte_Etappe_01-624x1091.png 624w, https:\/\/www.muenchenvenedig.de\/wp-content\/uploads\/2026\/11\/Karte_Etappe_01.png 698w\" sizes=\"auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Aufbruch am Marienplatz wenden wir uns ostw\u00e4rts. Wir gehen entlang des \u00bbTals\u00ab, passieren nach wenigen Minuten das Isartor und erreichen bei der Ludwigsbr\u00fccke die Stelle, wo Heinrich der L\u00f6we 1158 seinen historischen Br\u00fcckenschlag vollzog und damit die Stadt M\u00fcnchen gr\u00fcndete. Wir \u00fcberqueren die erste Br\u00fccke und wenden uns dann nach rechts auf der Museumsinsel zwischen der Isar und dem Deutschen Museum s\u00fcdw\u00e4rts. Die Museumsinsel ist eine Sandbank, die viele Jahrhunderte den Isarfl\u00f6\u00dfern als L\u00e4nde diente. 1903 wurde sie von der Stadt M\u00fcnchen als Bauplatz f\u00fcr das von Oskar von Miller konzipierte naturwissenschaftlich-technische Museum gestiftet, das heute das gr\u00f6\u00dfte seiner Art in der Welt ist. Beim Durchqueren des morgendlich k\u00fchlen Museumsinnenhofs kann man im Vorbeigehen einige Exponate betrachten. Die Uhr im Uhrenturm, durch dessen Tor wir den Hof wieder verlassen, zeigt die Tageszeit, den Wochentag, den Monat, die Mondphase und die Stellung der Sonne im Tierkreis an. \u00dcber die schmale Zenneck-Br\u00fccke gelangen wir zur Ostseite der Isar und schwenken nach rechts auf die Uferstra\u00dfe ein. Nun folgen wir dem sogenannten Planetenweg des Deutschen Museums, dessen Startpunkt sich ebenfalls im Museumsinnenhof befindet. Auf Informationstafeln entlang dieses Weges ist Wissenswertes \u00fcber unsere Nachbarplaneten aufgezeichnet. Die Abst\u00e4nde der Tafeln entsprechen den relativen Abst\u00e4nden der Planeten im Sonnensystem. Nach der Unterquerung der Braunauer Eisenbahnbr\u00fccke und des Mittleren Rings schlendern wir vorbei am Flauchersteg zum Tierpark Hellabrunn (1, 1:30h) . An dessen s\u00fcdwestlichem Ende befindet sich die Marienklause, bei der wir den Fluss sowie den Isarwerkkanal \u00fcberqueren, um uns anschlie\u00dfend halblinks Richtung Hinterbr\u00fchler See zu halten. Dort nehmen wir die Br\u00fccke auf die westliche Seite der Flo\u00dfl\u00e4nde, wo wir auf eine Teerstra\u00dfe gelangen. Dieser folgen wir nur kurz nach links, erreichen bald wieder einen sch\u00f6nen Uferweg am Werkkanal und verlassen dann, s\u00fcdw\u00e4rts am Wasser entlang wandernd, fast unmerklich die Stadt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor uns wird nun die Gro\u00dfhesseloher Br\u00fccke (2:30h) sichtbar, bei deren Fundamenten angekommen wir dem Isartal vor\u00fcbergehend den R\u00fccken kehren. Wer will, kann auch einfach weiter dem Werkkanal folgen, aber abwechslungsreicher und vor allem schattiger ist&#8217;s oben auf dem Hochufer. Dieses erklimmen wir also jetzt auf dem recht steilen Teerstr\u00e4\u00dfchen, unterqueren, bevor wir ganz oben angekommen sind, nach links auf einem Fu\u00dfweg die Eisenbahnschienen und erreichen vorbei an einem prachtvollen Bauerngarten einen guten Wanderweg, der immer parallel zum Hochufer durch einen sch\u00f6nen und angenehm k\u00fchlen Laubwald f\u00fchrt. Nun ist der Biergarten der sehr bekannten Gro\u00dfhesseloher Waldwirtschaft nicht mehr weit, den man allerdings um diese fr\u00fche Tageszeit eher unbelebt vorfinden wird. Wir passieren die Gastst\u00e4tte, erreichen auf Waldwegen erst die Burg Schwaneck (derzeit als Jugendherberge genutzt, dort Aussichtspunkt mit herrlichem Talblick, Bank) und kurz darauf \u00fcber die Heilmannstra\u00dfe den alten Ortskern der sch\u00f6nen Gemeinde Pullach (3:00h). Den einladenden zentralen Kirchplatz hier nicht f\u00fcr eine kurze Rast zu nutzen, w\u00e4re fast eine S\u00fcnde, auch Einkehr- und Einkaufsm\u00f6glichkeiten gibt es genug. Von hier folgen wir noch f\u00fcr gut 500 Meter der Stra\u00dfe (Habenschadenstra\u00dfe), bis diese sich schlie\u00dflich nach rechts vom Hochufer entfernt, w\u00e4hrend wir uns geradeaus weiter auf sch\u00f6n angelegten Fu\u00df- und Radwegen stets nah am Flusslauf halten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz bevor wir den n\u00e4chsten Ort H\u00f6llriegelskreuth erreichen, weist uns ein Schild das Steilufer wieder hinab und somit zur\u00fcck ins Tal. Vorbei am Br\u00fcckenwirt (3:30h), der aufgrund der hier anlegenden Isarfl\u00f6\u00dfe stets gut besucht ist, folgen wir dem Isarwerkkanal nun bis zum Kraftwerk H\u00f6llriegelskreuth. Dieses zwingt uns allerdings weg vom Wasser und wir umgehen das langgezogene Werksgel\u00e4nde etwas oberhalb im Wald, um danach bei einer Schleusenanlage wieder auf unsere Isar zu sto\u00dfen. Wir folgen einer Flussbiegung und erreichen schlie\u00dflich den Georgenstein, der unterhalb der Gemeinde Baierbrunn aus dem Fluss ragt. Dieser Nagelfluhfelsen st\u00fcrzte einst vom \u00f6stlichen Steilufer in das Flussbett und markiert die Halbzeit unserer Tagesetappe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Knapp 2,5 Kilometer hinter dem Georgenstein hei\u00dft es, genau auf den Routenverlauf zu achten, um sich unn\u00f6tige Umwege und H\u00f6henmeter zu ersparen: Wir sto\u00dfen auf eine Weggabelung mit einer Ruhebank, an der wir uns links halten (gelbe Markierungen). Etwa 750 Meter weiter h\u00e4lt man sich erneut links. Unterhalb der sogenannten \u201eB\u00fcrg\u201c, einer gut erhaltenen keltischen Befestigungsanlage, wandern wir nun auf recht einsamen Waldwegen die letzten 2,5 Kilometer bis zum Kloster Sch\u00e4ftlarn (5:30h). Der wohlverdienten Mittagsrast im angenehmen Biergarten der Klostergastst\u00e4tte steht nun nichts mehr im Wege.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Kloster Sch\u00e4ftlarn treffen wir auf die am Wochenende oft stark befahrene Autostra\u00dfe, der wir abw\u00e4rts bis zum Wirtshaus Bruckenfischer (5:45h) folgen. Wir queren dabei die Isar, erklimmen hinter dem Wirtshaus den westseitigen, hohen Damm des Isarwerkkanals und folgen diesem nun bis zu seinem Ende an einem durch Wasserv\u00f6gel belebten, badetauglichen Stausee.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00fcberdachte Ickinger Wehr (7:00h) erm\u00f6glicht uns von dort aus den \u00dcbergang zur Westseite des Flusses und damit den Weiterweg zur M\u00fcndung der Loisach in die Isar. Der Eingang zur Wehrbr\u00fccke ist eine unauff\u00e4llige Stahlt\u00fcr, auf der man beim N\u00e4herkommen das M\u00fcnchen-Venedig-Wegzeichen erkennt. Am jenseitigen Ufer angekommen, setzen wir unseren Weg auf schmalem Pfad fort, um endlich steil das Hochufer hinaufzusteigen. Komfortabel am Bahngleis entlang und nunmehr erneut abw\u00e4rts gehend erreichen wir schlie\u00dflich wieder Wasser \u2013 jetzt ist es allerdings die Loisach. Wir passieren die Stelle, an der die Isarfl\u00f6\u00dfe zusammengebaut werden und unterqueren die Eisenbahnbr\u00fccke. Immer schnurstracks gerade aus gelangen wir nun auf die Hauptstra\u00dfe und halten somit direkt auf die Wolfratshausener Altstadt zu (8:00h).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberblick Vom Marienplatz, dem gesch\u00e4ftigen Zentrum M\u00fcnchens, f\u00fchrt uns die erste Etappe vorbei am Deutschen Museum in die Isarauen. Auf bekannten und beliebten Wanderwegen geht es nun Richtung S\u00fcden. Durch die weitl\u00e4ufige Pupplinger Au am Zusammenfluss von Loisach und Isar erreichen wir unser Tagesziel Wolfratshausen. 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