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Der Traumpfad, eine Übersicht

Viele Wege führen über die Alpen. Neben den europäischen Fernwanderwegen gibt es vor allem auch die klassischen Alpenpässe wie den Brenner, über die schon seit Jahrhunderten die Menschen das Gebirge durchquert haben. Was ist als das Besondere am Traumpfad, wie in Ludwig Graßler das erste Mal in seinem Buch “Zu Fuss über die Alpen” beschrieben hat? Was macht seinen Reiz aus?

Die Antwort ist einfach: er führt an vielen der landschaftlich schönsten Stellen der Ostalpen vorbei, vermeidet weitegehend die allzu verschandelten Stellen der Alpen und bringt einen trotzdem in relativ kurzer Zeit (28 Wandertage) über die von München an die Adria.

Eine vollständige Beschreibung des Traumpfads ist hier nicht möglich. Wir haben versucht, in unserem Buch die Tour so zu dokumentieren, dass sie von einem bergerfahrenen Wanderer begangen werden kann. Auf dieser Seite wollen wir lediglich eine Übersicht über die Tour geben und da wo es nötig ist, auf einige Besonderheiten eingehen.

Die Toureninfo mit Quartieren, Karten, Packliste und Eckdaten könnt ihr frei herunterladen.
(GPS-Daten bitte bei den einzelnen Touren nachsehen, folgt dem Link “Weiter Einzelheiten”)

Informationen über die Karten findet ihr auf unserer Kartenseite. Hier haben wir auch die kompletten GPS-Tracks als Zip-File abgelegt. Für Benutzer von Garmin-GPS-Geräten liegen dort auch die OpenStreetmap-Karten für den Traumpfad. Diese Karten sind zwar im Gebirge zu grob, aber zur Übersicht und zum Wandern in der Ebene ausreichend. Für die Touren in der Ebene in Italien haben wir freie Karten zum Download erstellt, weil es hier wenig gute Karten gibt.

Das Voralpenland

Der erste Teil der Venedigwanderung führt uns vier Tage durch das Voralpenland mit seinen Wiesen, Flusstälern, und Hügeln bis zum Karwendel.

Mit der Benediktenwand besteigt man bereits den ersten Alpengipfel. Von dort hat man eine herrliche Aussicht zum Karwendelgebirge, durch das der nächste Wegabschnitt führt.

Wer nur diesen ersten Wegteil gehen will, kann bis in die Jachenau wandern und von dort mit dem Bus zurückfahren. Auch eine Übernachtung in diesem stillen Tal, durch das kein Durchgangsverkehr führt ist möglich.

Für einen Ruhetag bietet sich in diesem Teilstück der Kurort Bad Tölz an.

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Durch das Karwendel

Die nächsten Tage der München - Venedig Wanderung stehen im Zeichen der ersten Hochgebirgsüberschreitung. Die Birkkarspitze, der höchste Gipfel des Karwendel, wartet auf uns.

Das Karwendel ist die geographische und politische Grenze zwischen dem bayrischen Voralpenland und dem Inntal, dass die Lebensader Nordtirols ist.

Im Karwendel heisst es auch Abschied zu nehmen von der Isar. Sie entspringt ganz in der Nähe des Hallerangerhauses.

Zwei Varianten bieten sich am Abschluß dieses Wegteils: entweder geht er nach Hall, von wo man mit der Seilbahn am nächsten Tag in die Tuxer Voralpen fahren und sich so einen mühevollen Aufstieg sparen kann.

Oder er wandert nach Wattens, von wo man über versteckte Wege das Wattental entlang zur Lizumer Hütte gelangt. Beides hat seinen Reiz.

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Zentralalpen

Aus dem nur 500m hoch gelegenen Inntal steigt man in den nächsten Tagen hinauf zur Friesenbergscharte, mit fast 3000m der höchste Punkt des Traumpfads.

Trotz der großen Höhe ist aber keine Gletscher- ausrüstung und auch keine Eiserfahrung nötig. Die Eisflächen des Tuxer Gletscher und des Olperer Massivs umgeht man bei dieser Tour.

Nach einer Übernachtung in der Dominikushütte am Schlegeisstausee oder der Olpererhütte überschreitet man die Staatsgrenze nach Italien. Früher war diese Grenze gut bewacht, am Pfitscherjoch stand sogar ein Grenzhaus. In den Zeiten des Schengener Abkommens und des Euros bemerkt man aber nur noch an den Straßenschildern, dass man Österreich verlassen hat.

Ein besonderes Schmankerl auf diesem Teilstück ist der Weg von Stein über das Gliderschartl ins Pfunderer Tal. Diese landschaftlich schöne Pfad wurde früher nur von Schmugglern und Almbauern begangen. Er wurde in den letzten Jahren sorgfältig hergerichtet und markiert.

Am Ende dieser Tour steht eine Übernachtung in Pfunders. Im Ort Niedervintl gibt es eine gute Verkehrsverbindung. Die Tour kann hier unterbrochen werden.

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Nördliche Dolomiten

Die Dolomiten sind eine der schönsten Landschaften Europas. Einige ihrer bekanntesten Gebirgszüge durchwandern wir auf diesem Teilstück.

Nach dem Lüsener Wald bzw. der Lüsener Alm passieren wir den Peitlerkofel, durchqueren die Puezgruppe und kommen so bis zum Grödner Joch. Hier streifen wir den ladinischen Sprachraum der Alpen. Das Gebirgsmassiv der Sella liegt vor uns.

Nach einer Übernachtung auf der Boéhütte erreichen wir am Pordoijoch eine “Sprachgrenze”, deutschsprachige Wanderer werden rarer, italienische Touristen und Ausflügler häufiger.

Auf dem Bindelweg bietet sich eine herrliche Aussicht zur Marmolada. Nach einer Nacht am Fedajasee steigen wir hinab zum Alleghesee, einen von hohen Bergen umschlossenen Bergsee.

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Südliche Dolomiten

Die südlichen Dolomiten, durch die wir ab Alleghe wandern, sind im deutschen Sprachraum wenig bekannt. Zu Unrecht, den sie sind landschaftlich eines der “Highlights” der ganzen Venedigwanderung.

Die Felsmassive der Civetta, an denen der Weg zunächst vorbeiführt, sind ein Klettererparadies.

Hinter dem Passo Duran beginnt der Nationalpark der südlichen Dolomiten. Unberührte Berglandschaft wartet hier auf uns.

 

Klettersteiggeher überschreiten die Schiara, um nach Belluno zu kommen, während die Bergwanderer und die, die nicht die nötige Ausrüstung dabei haben, über das Rif. Bianchet und mit dem Bus ans Ziel kommen.

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Italienisches Voralpenland und Piave-Ebene

Das Veneto ist eine Landschaft in der Schönes und Häßliches oft nah beeinander liegen.

Die Schönheiten des  Nevegal und des Hügellands südlich von Revine sind ein Gesicht dieser Provinz, ein anderes ist die Zersiedelung der Piave-Ebene mit ihren Straßen und ihrer intensiven Landwirtschaft.

Der Venedigwanderer muss hier Kompromisse machen. Wanderwege abseits der Strassen und Siedlungen sind nicht immer zu finden.

Trotzdem ist der Weg zu Fuss bis zum Meer ein lohnendes Unterfangen. Die Strände der Adria und die frische Brise von der See entschädigen einen umso mehr zur jeden Kilometer, den man gelaufen ist.

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Copyright: Eva-Maria Troidl und Stefan Lenz

www.muenchenvenedig.de