Tipps und Karten gesucht

Hias @, München, Dienstag, 15. Mai 2018, 15:25 (vor 127 Tagen)

Hallo in die Forumsrunde,

ich möchte mich ende Juli zum ersten Mal auf den Traumpfad begeben und habe noch ein paar Punkt zu denen ich unschlüssig bin.
Vielleicht können mir ja die Begeher der letzten Jahre ein paar Tipps geben?

- Wie ich aus den bisherigen Beiträgen lesen konnte, sollten Übernachtungen ohne Reservierung (alleine und kein Problem mit Notlager) eigentlich klappen. Hat hier jemand negative Erfahrungen gemacht, oder wurde mal abgewiesen?

- Ich habe von der Möglichkeit gelesen, am Rifugio San Sebastiano ein Klettersteigset zu leihen. Habt Ihr konkrete Erfahrungen, ob das (mit vorheriger Reservierung?) problemlos klappt? Die Möglichkeit erscheint ja sehr praktisch...

- Hat jemand Erfahrungen, welche Etappen sich ggf. günstig zusammenlegen / kombinieren lassen? Ich plane keine eilige Begehung, aber einige Etappen sind ja doch etwas kürzer und könnten sich evtl. zugunsten von Ruhe-/Wartetagen zusammenlegen lassen?

Und zu guter Letzt: Hat jemand noch einen Kartensatz übrig? Gerne auch evtl. zurecht-geschnitten, oder anderweitig angepasst. Ich bin hierzu auch per Mail erreichbar.


Vielen Dank schon mal für Eure Antworten - auf einen schönen Bergsommer!

Tipps und Karten gesucht

Daniel @, Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:27 (vor 125 Tagen) @ Hias

Vielleicht können mir ja die Begeher der letzten Jahre ein paar Tipps geben?

Da hast du bestimmt bereits mehr als genug in den anderen Post gelesen.

- Wie ich aus den bisherigen Beiträgen lesen konnte, sollten Übernachtungen ohne Reservierung (alleine und kein Problem mit Notlager) eigentlich klappen. Hat hier jemand negative Erfahrungen gemacht, oder wurde mal abgewiesen?

Ich bin mit dem Rother unterwegs gewesen und hab höchstens vorher mal kurz angerufen. Viele akzeptieren eine Reservierung, andere wiederum nur gegen Vorkasse (schön wenn man unterwegs ist). Wenn du eine Traumnacht auf dem MV haben willst, dann versuch so früh wie möglich bei der Capanna Fassa zu reservieren. Die haben nur 24 Plätze und das ist eines der Highlights.
Was ich bisher so gehört hab ist, dass manche zur nächsten (nahe gelegenen) Hütte mussten. Sprich Rifugio Tissi ist voll und man wird zum Rifugio Vazzoler weitergeleitet. Untergekommen ist man immer irgendwo. Am schlimmsten ist die Lage am Wochenende!

- Ich habe von der Möglichkeit gelesen, am Rifugio San Sebastiano ein Klettersteigset zu leihen. Habt Ihr konkrete Erfahrungen, ob das (mit vorheriger Reservierung?) problemlos klappt? Die Möglichkeit erscheint ja sehr praktisch...

Ja geht. Übernachtest am besten gleich dort und kannst dir am nächsten Tag ein paar gute Meter sparen. Von unterwegs anrufen oder bereits vorher reservieren hilft ein Klettersteigset garantiert zu bekommen.

- Hat jemand Erfahrungen, welche Etappen sich ggf. günstig zusammenlegen / kombinieren lassen? Ich plane keine eilige Begehung, aber einige Etappen sind ja doch etwas kürzer und könnten sich evtl. zugunsten von Ruhe-/Wartetagen zusammenlegen lassen?

Geschmakssache, musst das individuell sehen. Wie Fit bist du? Wie viel Zeit hast du? Willst du alles ohne Hilfsmittel machen? Z.B. vom Tuxerjoch Haus könntest du die Olperer Hütte überspringen und direkt zum PfitscherJoch Haus laufen. Das siehst du ganz gut wenn du die Zeitangaben addierst. Bei schlechtem Wetter geht das halt nicht oder wenn das Pfitscherjoch Haus voll ist müsstest du dann notfalls hinunter nach Stein. Im Rother stehen bei jeder Tour auch Unterkünfte welche auf der Strecke liegen drinnen. Hab da sogar in Jesolo in der Hauptsaison was günstiges gefunden (etwas italienisch ist manchmal doch zu was gut, die können nicht alle deutsch oder englisch).
Mein Tipp ist die Medalges Alm anstelle der Schlütter Hütte anzusteuern, hier aber unbedingt am Tag vorher mal anfragen und mit garkeinem Luxus rechnen. Das ist eine urige Alm wo man überm Stall nächtigt. Die Herzlichkeit der Wirte und das sehr gute Essen sind aber so einmalig, dass es sich rentiert mal auf Wäsche waschen und co zu verzichten.

Und zu guter Letzt: Hat jemand noch einen Kartensatz übrig? Gerne auch evtl. zurecht-geschnitten, oder anderweitig angepasst. Ich bin hierzu auch per Mail erreichbar.

Wie gesagt, war nur mit Rother unterwegs. Im Gegensatz zum Bruckmann sind da richtige Karten drinnen und die haben zu 99% gereicht. Der 1% konnte per Garmin GPS mit kostenfreien openmtbmap Karten ermittelt werden. Karten wiegen viel und wenn du jetzt keine große Abweichung planst reicht das. Im Notfall gibt es auch Apps für das Smartphone wie z.B. Outdooractive wo du die gesamte Tour offline speichern kannst.


Wo sich alle Reiseführer gravierend unterscheiden ist der lange Marsch vom Col Visentin zum Meer. Da gibt es hier aber auch ein paar Varianten in dem Forum. Der Peter hat da sehr viel Erfahrung ;-)

Tipps und Karten gesucht

Hias @, München, Dienstag, 22. Mai 2018, 15:09 (vor 120 Tagen) @ Daniel

Servus Daniel,

vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten, insbesondere zu den Unterkünften/Alternativen!

Geschmakssache, musst das individuell sehen. Wie Fit bist du? Wie viel Zeit hast du? Willst du alles ohne Hilfsmittel machen?

Das ist halt die Frage...;) Fitness ist halt immer relativ und die Dauerbelastung am Stück kann ich natürlich erst abschätzen , wenn ich unterwegs bin.
Gerade deswegen will ich vorher möglichst viele Alternativen und Möglichkeiten im Kopf haben, um hier und da variieren zu können, wenn sich zB durchs Wetter he Ruhetage ergeben.

Insgesamt habe ich 32 Tage und möchte ohne Transportmittel unterwegs sein.

VG,
Matthias

Wetter, Alternativen und Pausentage

K2 @, Dienstag, 22. Mai 2018, 18:49 (vor 120 Tagen) @ Hias

Hallo Matthias.

[..] und die Dauerbelastung am Stück kann ich natürlich erst abschätzen, wenn ich unterwegs bin.

Das wichtigste bei einer Fernwanderung: Es ist kein Sprint, es ist nicht mal ein Marathon, es ist länger, aber mehr als ein jeweiliges Tagesziel ist nicht zu erreichen und dann heißt es ordentlich Essen, Trinken und Schlafen für eine optimale Regeneration. Die Fitness kommt dann von alleine und so wird es immer einfacher von Tag zu Tag, wenn man eben nicht auf Verschleiß, sondern ökonomisch geht.

Gerade deswegen will ich vorher möglichst viele Alternativen und Möglichkeiten im Kopf haben [..]

Durchdenke nicht zu viele Möglichkeiten, denn das füllt nur (unnötig) Deinen Kopf und vor Ort, in konkreter Situation können sich ganz andere Optionen bieten bzw. nötig werden und Dein Kopf, Deine Sinne und Kommunikation (Hüttenwirt, andere vor Ort, andere in der Ferne) sind dann gefragt.

Sei besser auf die Nötigkeit von ad-hoc-Alternativfindung vorbereitet (Kartenkopien, digitale Karten und Infos auf GPS/Handy, Nummern Telefonjoker, ...).

wenn sich zB durchs Wetter Ruhetage ergeben.

Nun, durch das Wetter selbst ergeben sich in der Regel nicht alternativlos Ruhetage.

Wenn ich meine letzten 3 Fernwanderungen anschaue, so komme ich auf 203 Wandertage mit 0 Tagen Regen von Früh bis spät und 1 Tag mit Wetterfolgen-bedingter Umplanung (Hütten-Zustieg Nürnberger Hütte in den Stubaiern im letzten August über Nacht weggerissen) - Flexibilität ist dann evtl. mehr gefragt als zwanghaftes Aussitzen.

Auf der M-V-Route könnte man vielleicht auf der Capana Fassa über Nacht eingeschneit werden, aber da wäre auch die Frage, ob man am Vortag die Wettervorhersage studiert und die richtigen Schlüsse gezogen hat ... ;-)

Insgesamt habe ich 32 Tage und möchte ohne Transportmittel unterwegs sein.

Das ist eigentlich ein sehr komfortables Zeit-Budget, wenn man Ruhetage wirklich nur bei Bedarf einlegt.

Schöne Grüße
K2.

Wetter, Alternativen und Pausentage

OlliK, Mittwoch, 23. Mai 2018, 08:06 (vor 119 Tagen) @ K2

Hallo Matthias,

da kann ich mich meinen Vorrednern in allen Punkten nur anschließen. Ich bin vor zwei Jahren auch komplett ohne Hilfsmittel losgezogen und war (u.a. mit Variante Gunglezer, Besteigung Hoher Riffler) genau 32 Tage unterwegs.
Das Kartenmaterial und mein Reisebericht sind online.
Findest du hier, wenn du Interesse hast:

https://drive.google.com/open?id=0BwvSlFgyDudfbU5nakc3MDJYekU

Viele Grüße
Olli

Wetter, Alternativen und Pausentage

Daniel @, Mittwoch, 23. Mai 2018, 19:23 (vor 119 Tagen) @ OlliK

Hallo OlliK,

genau den Drive hatte ich wieder gesucht^^

wieder zurück zum Thema:

Das ist halt die Frage...;) Fitness ist halt immer relativ und die Dauerbelastung am Stück kann ich natürlich erst abschätzen , wenn ich unterwegs bin.
Gerade deswegen will ich vorher möglichst viele Alternativen und Möglichkeiten im Kopf haben, um hier und da variieren zu können, wenn sich zB durchs Wetter he Ruhetage ergeben.

Die Fitness kommt mit der Zeit, den Rucksack spürst du irgendwann nicht mehr und wie K2 schon geschrieben hat, Alternativen brauchst du vorher nicht allzu sehr zu planen. Die Ergeben sich im Laufe der Tour und sind nur an ein paar Schlüsselstellen nötig. Da sind die aber auch in den Wanderführern beschrieben und die Hüttenwirte kennen diese ebenso.
Pausentage hatte ich damals (war mit OlliK zufällig gleichzeitig ein paar Etappen unterwegs) überhaupt keine eingeplant und dann nur einen in Belluno gemacht. Wenn du die Tour entspannt gehst brauchst du nur einen Urlaub nach dem Urlaub vom vielen Wein und den guten Schnäpsen ;-)

In 32 Tagen ist der Weg machbar. Unerwartetes kann aber jederzeit auftreten, ich erinnere an die vor 2 Jahren grassierende Magen-Darm Epidemie ab der Lizumer Hütte (kein Vorwurf an die Hütte! die haben alles getan was möglich war) der manche zum Opfer gefallen sind, dem Gewitter auf der Capanna Fassa wo mir noch schnell ab gerannt sind, zwei Jahre davor ein Winter Einbruch im Sommer ... Wenns passiert und einen trifft muss man einfach locker bleiben und damit umgehen können. Man steht unter keinem Erfolgsdruck oder dergleichen, ist nur Urlaub.

Wetter, Alternativen und Pausentage

Hias @, München, Freitag, 25. Mai 2018, 11:39 (vor 117 Tagen) @ Daniel

Die Fitness kommt mit der Zeit, den Rucksack spürst du irgendwann nicht mehr und wie K2 schon geschrieben hat, Alternativen brauchst du vorher nicht allzu sehr zu planen. Die Ergeben sich im Laufe der Tour und sind nur an ein paar Schlüsselstellen nötig. Da sind die aber auch in den Wanderführern beschrieben und die Hüttenwirte kennen diese ebenso.
Pausentage hatte ich damals (war mit OlliK zufällig gleichzeitig ein paar Etappen unterwegs) überhaupt keine eingeplant und dann nur einen in Belluno gemacht. Wenn du die Tour entspannt gehst brauchst du nur einen Urlaub nach dem Urlaub vom vielen Wein und den guten Schnäpsen ;-)

Hi Daniel,

danke für Deine Erfahrungen! Aus Deinen Schilderungen und dem was ich bisher bei Olli lesen konnte (über 900 Seiten brauchen noch ein bisschen ;) ) sieht es tatsächlich so aus, als könnte ich mit der Zeit ganz gut hinkommen, vor allem wenn man auch an Ruhetagen ein bisschen Strecke macht...das liest sich alles sehr ermutigend.

P.S.: Sorry wenn ich hier auf jeden Post einzeln antworte, ich habe die Threadstruktur hier noch nicht so richtig kapiert ;)

Funktionalität und Nettiquette im Forum

K2 @, Samstag, 26. Mai 2018, 08:52 (vor 116 Tagen) @ Hias

Hallo Hias.

P.S.: Sorry wenn ich hier auf jeden Post einzeln antworte, ich habe die Threadstruktur hier noch nicht so richtig kapiert ;)

Oh, da brauchst Du Dich nicht entschuldigen.

Ganz im Gegenteil:
Wenn ein User das Häkchen "E-Mail-Benachrichtigung bei Antworten auf diesen Eintrag" setzt, bekommt er automatisch Deine Antwort, aber eben NUR wenn Du auch eine Antwort auf den jeweiligen Beitrag schreibst und NICHT bei einer Antwort irgendwo in der Baum-Struktur des Themas.

Unabhängig davon, ob jetzt alle Anwender dieses Häkchen gesetzt hatten und somit automatisch über Deine Antworten informiert wurden, oder ob jemand vielleicht irgendwann wieder im Forum vorbeikommt und dann Deine Rückmeldung liest, gehe ich davon aus, daß Dir das höchstens positiv zu Gute gehalten wird :-)

Unübersichtlich werden die Threads in diesem Forum in der Regel dadurch auch nicht/kaum, da die Tiefe der Thread-Bäume und ihre Verzweigungen auf einer Ebene bei den München-Venedig/Wander-Themen nicht ausufern, wie dies andernorts bei anderen Themen möglicherweise passieren würde.

Darüber hinaus existieren ja Such-Funktionen, verschiedene Ansichten und Sortier-Möglichkeiten für bessere Übersichtlichkeit bzw. gezielte Recherche.

Sonnige Grüße
K2.

Wetter, Alternativen und Pausentage

Hias @, München, Freitag, 25. Mai 2018, 11:11 (vor 117 Tagen) @ OlliK

Hi Olli,

vielen Dank für Deine Antwort.
Was ist das denn für ein Krasser "Bericht"? ;) Ausführlicher kann man die Tour wahrscheinlich nicht beschreiben...
Das macht die einzelnen Etappen für mich gerade viel greifbarer - Danke dafür! Das Werk wird sicher in digitaler Form mit auf die Reise gehen...

Wetter, Alternativen und Pausentage

Hias @, München, Freitag, 25. Mai 2018, 11:08 (vor 117 Tagen) @ K2

Hi K2,
vielen Dank für die Erfahrungen und guten Tipps!

Durchdenke nicht zu viele Möglichkeiten, denn das füllt nur (unnötig) Deinen Kopf und vor Ort, in konkreter Situation können sich ganz andere Optionen bieten bzw. nötig werden und Dein Kopf, Deine Sinne und Kommunikation (Hüttenwirt, andere vor Ort, andere in der Ferne) sind dann gefragt.

Sei besser auf die Nötigkeit von ad-hoc-Alternativfindung vorbereitet (Kartenkopien, digitale Karten und Infos auf GPS/Handy, Nummern Telefonjoker, ...).

Ja, das werde ich in jedem Fall, auch mit Kartenmaterial (wurde hier ja schon viel diskutiert, ich finde es einfach übersichtlich und ein besseres Gefühl mit).

Nun, durch das Wetter selbst ergeben sich in der Regel nicht alternativlos Ruhetage.

Das ist eigentlich ein sehr komfortables Zeit-Budget, wenn man Ruhetage wirklich nur bei Bedarf einlegt.


Das klingt alles sehr gut und beruhigt mich in einigen Punkten zu denen ich mir (vielleicht zuviele) Gedanken mache.....

Wetter, Alternativen und Pausentage

ChristopherMcCandless ⌂ @, Montag, 28. Mai 2018, 10:35 (vor 114 Tagen) @ Hias

Hey Hias,
ich denke, Du machst Dir evtl. gerade tatsächlich zu viele Gedanken. Ich habe das 2016 auch gemacht, bevor ich dann allein losgezogen bin. Es hat alles super geklappt. Im Notfall gibt es immer eine aktuelle Wettereinschätzung vom Hüttenwirt und einen Vorschlag zu einer Alternativroute. Die kannst Du Dir dann auch zur Not in der Karte zeigen lassen. An Schlüsselstellen (z.B. Friesenbergscharte) einfach am Abend vorher mit anderen Wanderern reden und zusammentun, oder am nächsten Tag spontan einer Gruppe anschließen, sofern Du Bedenken hast.

Hier meine damalige Etappenaufteilung (Bad Tölz --> Belluno):
Tag 01: Bad Tölz --> Tutzinger Hütte
Tag 02: --> Vorderriß, Gasthaus Post
Tag 03: --> Karwendelhaus
Tag 04: --> Hallerangerhaus
Tag 05: --> Wattens
Tag 06: --> Lizumer Hütte
Tag 07: --> Tuxerjoch Haus
Tag 08: --> Pfitscherjochhaus
Tag 09: --> Pfunders
Tag 10: --> Kreutzwiesenalm
Tag 11: --> Schlüterhütte
Tag 12: --> Grödner Joch, Rifugio Frarer
Tag 13: --> Boé Hütte
Tag 14: --> Sottoguda, Garni Ai Serrai
Tag 15: --> Tissi Hütte
Tag 16: --> Passo Duran, San Sebastian
Tag 17: --> Pian de Fontana
Tag 18: --> Belluno
Die Etappen sind sehr gut und entspannt machbar. Ich war meistens trotz ausgiebiger Pause(n) schon zwischen 15 und 17 Uhr am nächsten Etappenziel.
Einzige Hütte, bei der es mit Plätzen knapp geworden ist war das Karwendelhaus. Dort war ich aber auch, als alles rund rum Ferien hatte (Deutschland und Österreich) und an einem Wochenende. Ich hatte telefonisch reserviert, aber einige mussten an der Treppe schlafen und die waren am nächsten Tag alles andere als fit (Treppe = Weg zum WC für 50 Leute, Treppe knatschte sehr laut).

Genieß die Wanderung, es wird wundervoll werden!! ♥

Dieses Jahr gehen wir den Weg über die Glungezerhütte statt Wattens.

--
Traumpfad 2016 +++ Camino del norte 2017 +++ Traumpfad 2018 +++ Weltreise mit dem Bulli (VW T3) 2019
Besucht uns auf unserem Blog: http://vagabulli.de

Wetter, Alternativen und Pausentage

Hias @, München, Mittwoch, 30. Mai 2018, 10:20 (vor 112 Tagen) @ ChristopherMcCandless

Hi Christopher,

vielen Dank für Deine Antwort, solche Einschätzungen sind sehr beruhigend. ;)

Hier meine damalige Etappenaufteilung (Bad Tölz --> Belluno):

Je mehr ich mich mit dien einzelnen Etappen befasse, desto klarer werden mir auch einige Variationsmöglichkeiten, die sich ergeben, da scheint es ja wirklich sehr viele Möglichkeiten zu geben.

Hast Du eigentlich (vergeblich) versucht auf der Campana Fassa zu reservieren, oder gleich die Boehütte angesteuert? Die Hütte würde mich ja sehr reizen, aber wahrscheinlich wird es etwas schwierig, wenn man nicht lange im Voraus weiß wann man dort ist?

Genieß die Wanderung, es wird wundervoll werden!! ♥

Je näher der Termin rückt, desto sicherer bin ich mir, dass es so wird :-)

LG,
Matthias

Wetter, Alternativen und Pausentage

ChristopherMcCandless ⌂ @, Mittwoch, 30. Mai 2018, 10:28 (vor 112 Tagen) @ Hias

Hi Matthias,

Hast Du eigentlich (vergeblich) versucht auf der Campana Fassa zu reservieren, oder gleich die Boehütte angesteuert? Die Hütte würde mich ja sehr reizen, aber wahrscheinlich wird es etwas schwierig, wenn man nicht lange im Voraus weiß wann man dort ist?

Ich hatte tatsächlich eine Reservierung auf der Capanna Fassa. Ich hatte dafür zwei oder drei Tage vorher angerufen. Die Reservierung war allein wegen der schlechten Verbindung etwas schwierig. Ich hatte auch schon 'eingecheckt', mein Bett gemacht, usw., bin dann aber aufgrund von Unwohlseins doch wieder runter zur Boe Hütte.
Nachts hat es sehr stark gewittert und gestürmt, am nächsten morgen lag eine Schicht Neuschnee mit Eiskruste drauf. War dann froh, die Nacht nicht da oben verbracht zu haben *mimimimi*

Schöne Grüße!

--
Traumpfad 2016 +++ Camino del norte 2017 +++ Traumpfad 2018 +++ Weltreise mit dem Bulli (VW T3) 2019
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Wetter, Alternativen und Pausentage

Hias @, München, Mittwoch, 30. Mai 2018, 10:30 (vor 112 Tagen) @ ChristopherMcCandless

Ich hatte tatsächlich eine Reservierung auf der Capanna Fassa. Ich hatte dafür zwei oder drei Tage vorher angerufen.

Top, vlt. habe ich ja auch glück!
Evtl. kann ich ja etwas timen, nicht gerade am Wochenende dort aufzuschlagen...

Wetter, Alternativen und Pausentage

Daniel @, Mittwoch, 30. Mai 2018, 23:45 (vor 112 Tagen) @ ChristopherMcCandless

Ich hatte tatsächlich eine Reservierung auf der Capanna Fassa. Ich hatte dafür zwei oder drei Tage vorher angerufen. Die Reservierung war allein wegen der schlechten Verbindung etwas schwierig. Ich hatte auch schon 'eingecheckt', mein Bett gemacht, usw., bin dann aber aufgrund von Unwohlseins doch wieder runter zur Boe Hütte.
Nachts hat es sehr stark gewittert und gestürmt, am nächsten morgen lag eine Schicht Neuschnee mit Eiskruste drauf. War dann froh, die Nacht nicht da oben verbracht zu haben *mimimimi*

Dann wart ihr am Tag drauf dort, hat echt etwas geschneit. Ein paar Kollegen haben uns Schneemannsbilder von der Hütte vom selben Tag geschickt :-D
Reserviert hatte ich von der Lizumer Hütte aus per Handy. Ein andermal von der Mendalgesalm (sprich kurz davor) und dann mal für 3 Personen 4 Monate im voraus (nur hier habe ich Vorkasse machen müssen). Für eine Person mit +/-1 Tag klappt die Übernachtung ziemlich sicher, nur musst du die Wochenenden meiden.

Die sprechen da Italienisch, Englisch und Deutsch.

Die haben einen schönen Offen im Gästeraum der die Hütte gut aufheizt und auch viele Decken für die Betten. Ich hab da trotz Sturm nicht gefroren, abends hat der Wirt dann auch noch nen paar Runden Grappa spendiert.

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