Einreise nach Italien / PCR- bzw. Antigen-Test

Fernweh, Donnerstag, 17. Juni 2021, 18:52 (vor 102 Tagen)

Guten Abend liebe Traumpfadgeher,

Anfang Juli werde ich mich auf den Weg machen. Aktuell ist die Situation so, das man einen negativen Test braucht, der nicht älter als 48 Stunden sein darf (zzgl. der Onlineeinreise für Italien und Südtirol). So wie es ausschaut, ist die letzte Möglichkeit einen Test zu machen im Inntal, dann ist der Test aber älter als 48 Stunden, wenn man in Italien ankommt.

Wie löst Ihr das Problem?

VG
Rainer

Einreise nach Italien / PCR- bzw. Antigen-Test

K2 @, Donnerstag, 17. Juni 2021, 19:23 (vor 102 Tagen) @ Fernweh

Hallo Rainer.

Anfang Juli werde ich mich auf den Weg machen. Aktuell ist die Situation so, das man einen negativen Test braucht, der nicht älter als 48 Stunden sein darf (zzgl. der Onlineeinreise für Italien und Südtirol). So wie es ausschaut, ist die letzte Möglichkeit einen Test zu machen im Inntal, dann ist der Test aber älter als 48 Stunden, wenn man in Italien ankommt.

Wie löst Ihr das Problem?

Nur ein paar ganz spontane Denkansätze zu Deiner Fragestellung:

  • (nicht ganz ernst gemeinter) Historischer Ansatz:
    Wie in der Ausstellung "pfitscherjoch grenzenlos - Arbeit am Berg" auf der Lavitzalm (Zamsergrund, unterhalb des Pfitscher-Jochs) dargestellt in einem der 16. Hefte/Aspekte "Schmuggeln" (ca. bis in die 1970er-Jahre):

    "Die Schmuggler luden [nur] rund 25 Kilogramm Waren in die Rucksäcke [oder auf die Kraxen]. So konnten sie gerade noch vor den Grenzern flüchten."

    So schwer dürfte Dein Rucksack lange nicht sein (sonst hättest Du mannigfaltige andere Probleme) und Du nach 10,5 Tagen ausreichend fit ;-)

    Im Gasthof Stein Sonja ganz lieb von mir grüßen.

  • Sportlicher Ansatz:
    Tag 1: Gegen Mittag zum Zeitpunkt xx:xx Test im Inntal.
    Dann (etwas späterer) Aufstieg zur Lizumer Hütte.

    Tag 2: Geraer Hütte statt Tuxer-Joch-Haus als Tagesziel (das ist ja die Routen-Variante, die man vielen (Friesenbergscharten-untauglichen) Hunden oder bei Vereisung der Nordseite der Friesenbergscharte empfehlen kann).
    Ordentlich aber machbar.

    Tag 3: Über die Alpeiner Scharte zum Pfitscher-Joch und gemütlich vor xx:xx Uhr (somit < 48 h) passieren und runter nach Stein absteigen.
    Im Gasthof Stein Sonja ganz lieb von mir grüßen.

  • Pragmatischer Ansatz:
    Keinen Kopf machen, da die Wahrscheinlichkeit systematischer Kontrollen der Fußgänger am Pfitscher-Joch durch italienische Grenzbehörden bei ca. 0,001% liegt.
    Bereits vor 2 Wochen kontrollierten beispielsweise weder Österreicher, Italiener noch Deutsche selbst an den Autobahngrenzübergängen systematisch die zu diesem Zeitpunkt noch strengeren Regelungen, wie mir von verschiedenen Seiten unlängst zugetragen wurde :-)

    Im Gasthof Stein Sonja ganz lieb von mir grüßen.

  • Korrekter Ansatz:
    10. Etappe "klassisch" - wie Ludwig 1974 bei der Erstbegehung - gehen (Tuxer Jochhaus => Dominikushütte am Schlegeis-Speicher).
    Am nächsten Tag mit einem der ersten Busse nach Mayrhofen rausfahren.
    Dort Test.
    Bus Schlegeisspeicher.
    Gemütlich die klassische Route durch den Zamsergrund zum Pfitscher-Joch und runter nach Stein.
    Im Gasthof Stein Sonja ganz lieb von mir grüßen.

  • Korrekter Ansatz (optimiert):
    10. Etappe "klassisch" - wie Ludwig 1974 bei der Erstbegehung - gehen (Tuxer Jochhaus => Schlegeis-Speicher).
    Noch am selben Tag mit dem Bus nach Mayrhofen rausfahren.
    Dort Test am nächsten Morgen.
    Bus Schlegeisspeicher.
    Gemütlich die klassische Route durch den Zamsergrund zum Pfitscher-Joch und runter nach Stein.
    Im Gasthof Stein Sonja ganz lieb von mir grüßen.

  • Optimistischer Ansatz:
    Start Anfang Juli + 11 Wandertage bis zur Italienischen Grenze am Pfitscherjoch = Mitte Juli
    Betrachtet man die aktuelle Dynamik, was die Rücknahme von Restriktionen angeht, davon ausgehen, daß bis dahin diese Regelung sowieso nicht mehr gilt.

    Im Gasthof Stein Sonja ganz lieb von mir grüßen.

    Dieser Ansatz läßt sich natürlich mit den beiden vorherigen bei Bedarf (flexibel) kombinieren, wenn Regelungen doch aufrecht bleiben und man 100% sicher gehen will. ==> Kombinatorischer Ansatz

Sonnige Grüße
K2.

P.S.:
Generelle Empfehlung (auch unabhängig von Corona; auf M-V- und ähnlichen Spaziergängen):
mehr Lösungs- als Problem-orientierte Denkansätze pflegen/verfolgen/anpeilen
(und DAS aus dem Munde eines unverbesserlichen Pessimisten: "the trail provides" :-D )

P.P.P.S.: aktueller Busfahrplan Schlegeis <=> Mayrhofen

K2 @, Donnerstag, 17. Juni 2021, 19:39 (vor 102 Tagen) @ K2

So schlecht schaut die Sache mit den Bussen doch gar nicht aus:

Busfahrplan Mayrhofen <=> Schlegeis 2021

P.P.S.: Ergänzung

K2 @, Donnerstag, 17. Juni 2021, 19:32 (vor 102 Tagen) @ Fernweh

  • (optimierter) Sportlicher Ansatz:
    Tag 1: Am frühen Vormittag zum Zeitpunkt nn:nn Test im Inntal.
    Dann Aufstieg zur Lizumer Hütte.

    Tag 2: Geraer Hütte statt Tuxer-Joch-Haus als Tagesziel (das ist ja die Routen-Variante, die man vielen (Friesenbergscharten-untauglichen) Hunden oder bei Vereisung der Nordseite der Friesenbergscharte empfehlen kann).
    Ordentlich aber machbar.

    Wenn es immer noch die komische Hüttenwirtin auf der Geraer ist:
    Ihr erzählen, man sei kein "Wanderer", sondern "Bergsteiger".
    Dann kann man bereits einige Stunden früher Frühstück bekommen.

    Ansonsten mag man vielleicht auch ein Thermofrühstück heraushandeln können (mir bitte Rückmeldung geben, wenn und wie man das wirklich geschafft hat - anderswo Standard, dort schein-bar unbekannt).

    Oder einfach auf Frühstück verzichten.


    Tag 3: Im Morgengrauen über die Alpeiner Scharte und runter zum Pfitscher-Joch, gemütlich vor nn:nn Uhr (somit < 48 h) passieren und runter nach Stein absteigen.
    Im Gasthof Stein Sonja ganz lieb von mir grüßen.

P.P.P.P.S.: noch eine Option

K2 @, Donnerstag, 17. Juni 2021, 19:55 (vor 102 Tagen) @ Fernweh

  • Super-relaxter Ansatz:

    Gibt ja Leute, die planen (systematisch) (und gar vorab) Pausentage (wovon ich bekanntermaßen und weiterhin abrate - aber das ist eine andere Thematik).

    Gehört man zu dieser Gruppe oder stuft sich zumindest unter dem Corona-Test-Aspekt sich regional/temporal im relevanten Ziel-Gebiet entsprechend ein, könnte man natürlich Hintertux, ggf. Vorderlanersbach (Torjoch-Variante, die ja im Frühsommer häufig gegangen wird, von den Leuten, die das mit dem Schnee nicht glauben können/wollen und (viel) zu früh losgehen) und/oder Mayrhofen nach 8-10 Wandertagen mal bzgl. entsprechender Möglichkeiten checken und das entsprechend vorsehen.

Hütehund für galoppierende Ideenfontäne gesucht

K2 @, Donnerstag, 17. Juni 2021, 19:59 (vor 102 Tagen) @ Fernweh

Bevor ich jetzt noch das Internet bzgl. Juli-Spekulationen bis zur letzten (Speicher-)Seite mit Ideen vollschreibe, sollte ich wohl nun besser an dieser Stelle mal (vorerst) Schluß machen und mich auf das Salzburger Land, morgen (Test: 09:00 - allerdings nicht im Inn-/Ziller-/Tuxer-, sondern im Aurachtal) und die Planung dazu konzentrieren...

K2 ;-)

RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum