Keine Sorge, ich hänge sehr am Leben ;-)

K2 @, Dienstag, 15. November 2016, 19:18 (vor 163 Tagen) @ Der olle Hansen

Hallo oller Hansen.

Ich habe ein robustes "Standard"-Handy, da hält der Akku locker eine Woche und 2 Reserveakkus wiegen nur wenige Gramm. Ich denke, durch häufige Netzsuche bei schlechtem Empfang steigt der Stromverbrauch, das ist Reserve gut.

Hinweis:
1. Handy sollte robust im Sinne von Wasser-resistent und mechanisch belastbar sein - sonst kann es ausgerechnet in schwierigen = notwendigen Situationen den Geist aufgeben
2. Akku den ganzen Tag mit Netzsuche zu verbraten ist sinnlos ==> unterwegs Flugmodus aktivieren und nur bei Bedarf Netz aktivieren

Hier an der Küste ist es üblich, sich (vor allem bei Solotouren) "abzumelden". Übertragen aufs Bergwandern würde ich dem Hüttenwirt A sagen, dass ich aufbreche zur Hütte B. Dort angekommen, MUSS eine kurze Nachricht kommen. Oder von unterwegs: "Kehre um", "weiche aus auf Hütte C" oder "Schlechtes Wetter, Biwak bei Position XY, morgen weiter." Erfolgt keine Rückmeldung bis zur verabredetern Zeit, werden Rettungsmaßnahmen eingeleitet!
Ist diese Vorgehensweise in den Bergen bekannt?

Nicht ganz und nicht Standard:
1. Hüttenbuch: Name (neuerdings häufig auch Mobilnummer), Tour, Abgangszeit, weiterer geplanter Weg eintragen !
Dort wird aber nur geschaut, wenn jemand als vermißt gilt.
2. Bei einigen Touren führen Hüttenwirte selbstständig Soll-Ist-Abgleich durch (bei M-V z.B. Schiara-Überschreitung) - das ist aber große Ausnahme.
3. Wenn man alleine geht, ist folgende Strategie oft beruhigend und hilfreich:
a) nicht als letzter losgehen ==> wenn Du am Weg liegst, wirst Du gefunden
b) Nachfolgende mit gleichem Ziel vorab über gemeinsames Ziel und Kontaktdaten informieren ==> wenn Du abends nicht am Ziel bist, werden diese Nachhaken und ggf. Alarm schlagen (Hüttenwirte haben in der Regel anderes zu tun)

Schöne Grüße
K2.


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